Varinia

Name:
Varinia


Alter:
25 Jahre alt.


Beruf:
Die junge Frau hat keinen Beruf, sondern ist Sklavin


Herkunft:
Geboren wurde Varinia als Sklavin in Rom. Sie hat ihr ganzes Leben bisher dort verbracht und wurde nun an [u]Decimus Pompeius Strabo[/u] versteigert. Nun lebt sie bei ihm in Corduba.


Familie:
Varinias Mutter hieß Sarabi und ist inzwischen nicht mehr am Leben.
Der Vater der Sklavin ist ihr selbst nicht bekannt.


Aussehen:
Varinia ist eine hübsche junge Frau, die auch genau weiß, dass sie es ist. Recht zierlich ist sie, würde man sagen. Der Körper ist schlank und auch wenn man es nicht vermutet, so ist sie durch die körperliche Arbeit stärker als es scheint. Ihre Haare sind dunkelbraun und leicht gelockt. Ebenso sind ihre Augen von einem dunklen braun, die in unbeobachteten Momenten rebellisch aufblitzen können. Gekleidet ist sie in den Dingen, die sie von ihrem Herrn bekommt, versucht aber immer, daraus das Beste zu machen, indem sie sie ein wenig mit Nadel und Faden verändert.


Charakter:
Varinia ist einerseits zahm und folgsam, tut, was man ihr aufträgt, um so wenig ärger wie möglich auf sich zu ziehen. Sie setzt auch oft ihre Reize ein, von denen sie einige hat, um ihr Leben ein wenig zu erleichtern.
Sie ist recht intelligent und hört oft zu, wenn andere reden, um die Informationen wie ein Schwamm aufzusaugen und vielleicht irgendwann verwenden zu können. Andererseits wieder kann es doch ab und zu vorkommen, dass sie rebellisch und aufmüpfig wird, was sie allerdings versucht zu vermeiden, da ihr dies bei ihrem alten Herrn schon einige Auspeitschungen eingetragen hat. Da sie nicht weiß, wie ihr neuer Herr sein wird, gibt sie sich demütig und schüchtern, bis sie herausgefunden hat, wie weit sie bei ihm gehen kann, ohne bestraft zu werden. Sie ist listig und berechnend. Wenn sie weiß, dass sie gewisse Dinge nur bekommt, wenn sie bestimmte Dinge ausführt, dann tut sie das auch.


Stärken:
Die junge Sklavin kann schreiben, lesen und rechnen, was vielleicht ein wenig ungewöhnlich ist, aber hier hat der Vorgänger von Strabo wohl etwas Gutes getan. Zusätzlich kann sie das, was eigentlich jede Frau können sollte: nähen, kochen und sonstige Tätigkeiten, die mit dem Haushalt zu tun haben.


Schwächen:
Varinia ist recht empfindlich, wenn es darum geht, dass sie nicht weiß, wer ihr Vater ist. Es ist für sie eigentlich nicht wichtig, was er schlussendlich gewesen war, wenn sie es nur wüsste… Auch hat sie Angst vor Wasser, da sie nicht schwimmen kann. Alles was mehr als knietief ist und ein fließendes Gewässer, lässt sie panisch werden.


Vorgeschichte:
Varinia wurde als Sklavin in Rom geboren. Ihre Mutter Sarabi wurde von ihrem Herrn Flavus missbraucht, was Varinia allerdings nie erfahren hatte, sie weiß nicht, wer ihr Vater ist. Dieser allerdings wusste sehr genau, dass die junge Sklavin seine Tochter war und obwohl sie Sklavin war, ließ er ihr eine gewisse Bildung zukommen, lehrte sie lesen, schreiben und rechnen, mit dem Vorwand, dass sie dann seine Buchführung machen konnte.

Von ihrer Mutter lernte sie, was sie als Sklavin zu wissen hatte. Wie ein Haushalt geführt wurde, dass sie ihrem Herrn gehorchte und dass sie immer sein Eigentum bleiben würde. Schon von Anfang an missfiel ihr die gebrochene Haltung ihrer Mutter und die Rebellin in ihr war geboren. Auch wenn sie sich so gut wie immer demütig gab, es kam doch vor, dass sie aufmuckte. Auch wenn ihr Vater es nicht gerne tat, er ließ sie immer wieder auspeitschen, in der Hoffnung, dass sie so Vernunft annehme und sich ihrem Schicksal endlich ergab.

In den letzten Jahren hatte Flavus immer mehr ausgegeben als er eigentlich besaß. Seine Schulden wurden immer größer und die Wahrscheinlichkeit, dass er zahlen konnte immer geringer. So hatte er vor kurzer Zeit als letzte Lösung alles versteigert, was er irgendwie entbehren konnte. Unter anderem auch seine Tochter Varinia. Diese wurde nun von Decimus Pompeius Strabo gekauft und sie ist vor kurzem auf seinem Wohnsitz angekommen


Geschichte: