Mikele Hester

>Facts

Name:
Mikele nennt man mich. Der Nachname ist unwichtig und Rufnamen besitze ich keine.


Alter:
Seit einem Monat bin ich 28 Jahre alt, fühle mich aber deswegen nicht schlechter als mit 20. Ich empfinde das älter werden nicht wie viele als schrecklich sondern als weitere Erfahrung des Lebens.


Beruf:
Ich bin gelernter Tischler, einfach weil es mir Spaß machte, einen Beruf auszuüben. Doch wirklich brauchen tu ich meinen Abschluss nicht, da ich irgendwann die Geschäftskette meines Vaters übernehme. Dennoch übe ich meinen Beruf aus, solange er mir Spaß macht.


Familienstand:
Seit einiger Zeit Single, da meine Freundin meinte, sich mit meinem Bruder vergnügen zu müssen.


Details

Aussehen:
Mein Körper ist recht schlank und drahtig. Da ich sehr gerne Sport betreibe, bin ich doch ein wenig muskulös, was man mir aber nicht ansieht. Für viele wirke ich im ersten Moment ein wenig zu schlank und zerbrechlich, allerdings nur so lange, bis man mein Gesicht gesehen hatte. Dann wusste man, dass man es mit einem entschlossenen Gegner zu tun hatte, falls man sich mit mir anlegen wollte.

Meine Augen sind dunkel, schon fast schwarz und verraten keine Gefühle. Man hat das Gefühl, einem Eisblock gegenüberzustehen. Früher, ja, früher waren sie warm gewesen doch seit Isabelle mich hintergangen hatte, versteckte ich, was ich dachte und fühlte. Nur selten zeigt sich eine Regung in meinen Augen und diese ist meist kaum wahrnehmbar. Vermutlich kommt nur beim Liebesspiel wirklich heraus, was ich gerade empfinde, doch da ich mich dabei noch nie beobachtet habe, weiß ich das nicht. Umrahmt sind meine Augen von schönen, langen Wimpern, auf die einige Frauen neidisch wären. Das ganze Bild wird noch durch dunkle, recht dichte Augenbrauen abgeschlossen, die mein Gesicht nicht unbedingt freundlicher machen.

Meine Haare sind dunkel und leicht gewellt, meist recht kurz und gepflegt. Wenn sie mir einmal länger wachsen, dann fallen sie in leichten Wellen in mein Gesicht und geben mir ein sanfteres Aussehen. Allerdings kommt das selten vor. Mit Gel werden sie ab und zu bearbeitet, wenn ich Lust dazu habe, doch meist genügt ein einfaches Durchkämmen, damit ich zufrieden bin mit meiner Frisur.
Die Lippen scheinen hart zu sein, zu einem entschlossenen Zug gezogen, doch hat meine Exfreundin mir oft zugeflüstert, dass sie das weichste an mir seien. Nun, wenn sie meinte…

Das Gesicht ist markant und wirkt gefühlskalt und verschlossen. Wenn ich mich ein zwei Tage nicht rasiere, geben mir die Bartstoppeln das Aussehen eines »Bad Boy«, zumindest fühle ich mich dann so, auch wenn es vielleicht lächerlich klingen mag. Hätte ich kein so markantes Gesicht, würde ich vermutlich recht weiblich wirken, was durch mein Kinn und meine Augen aber nicht der Fall ist.

Gekleidet bin ich meistens in recht engen Jeans und T-Shirts oder Hemden, die ich allerdings nur in Markenqualität kaufe. Meine Jeans sind meist blau oder schwarz und die Oberteile wechseln in den verschiedenen Brauntönen, sowie schwarz und weiß. Andere Farben sieht man selten an mir.

Schmuck habe ich zwar auch, aber eigentlich trage ich diesen selten sichtbar. Das Einzige, das ich immer bei mir habe, ist eine silberne Halskette mit einem Ring, den mir Isabelle einmal geschenkt hatte. Ich bin nicht mehr mit ihr zusammen und ich bin tief verletzt worden von ihr, doch ich wollte nicht auf dieses Schmuckstück verzichten und so trage ich den Ring seit unserer Trennung um den Hals. Da ich meist Hemden habe, fällt die Kette eigentlich kaum jemandem auf.


Charakter:
Seit meine Freundin mich betrogen hat, bin ich ein sehr distanzierter und abweisender Typ. Von partygeilen Leuten halte ich nicht viel und dumme Menschen verachte ich regelrecht. Insgesamt bin ich sehr verschlossen und wenige erkennen, wie ich wirklich bin. Es ist schwer, wirklich an mich heran zu kommen, mich zu beeindrucken genauso wie mich seelisch zu berühren. Ich versuche allerdings auch nicht, diesen Umstand zu ändern.

Ich kann mich freundlich und fröhlich geben, aber das bin nicht wirklich ich. Wenn ich etwas erreichen will, kann ich durchaus aus meinem Schneckenhaus kommen, was ich meistens mache, wenn mich ein Mensch sexuell interessiert. Dann kann ich mich durchaus charmant geben und kann recht zuvorkommend sein. Meist fallen die Frauen auf mich rein und glauben, mich erobert zu haben, was aber nicht der Fall ist. Seit meiner Trennung schleppe ich die Frauen reihenweise ab, einfach um Sex zu haben, den Schmerz zu vergessen, aber empfinden tue ich für keine was. Ich benutze sie, richtig, und sie fallen alle auf mich herein. Sobald ich erreicht habe, was ich wollte, ziehe ich mich wieder zurück und es ist mir recht egal, was diese Frau von mir denkt. Meiner Meinung nach waren die meisten sowieso nur auf ein Abenteuer aus.

Die Frauen, die nicht in diese Kategorie fallen, die eigentlich eher schüchtern sind und eher wie… eine kleine Schwester wirken, für die entwickelt ich meist einen absoluten Beschützerinstinkt und wäre, wenn sie mich darum bäten, immer für sie da. Ich schaue darauf, dass ihnen nichts passiert, dass sie nicht belästigt werden, auch wenn diese nichts davon wissen. Die richtige Liebe habe ich noch nicht gefunden und suche inzwischen auch nicht mehr danach.


Sexuelle Vorlieben und Abneigungen:
Sex… Welcher Mensch mag keinen Sex. Nun, ich bevorzuge die sanfte Variante, liebevollen Sex, weiß aber sehr gut, dass ich mich hier öffnen muss und gehe diesem daher aus dem Weg. Wesentlich öfter gibt es wilden leidenschaftlichen Sex, wenn eine Frau mit mir schläft. Ich bin eigentlich auch keinen Spielereien abgeneigt, sei es das Fesselspiel oder auch Sexspielzeug. Auch die verschiedenen »Sprachen« liegen mir. In der öffentlichkeit Sex zu haben, hat einen gewissen Reiz, auch wenn ich es noch nie ausprobiert habe. Ebenso auch an ausgefallenen Orten, wie ein altes Auto auf dem Schrottplatz oder ähnliches.

Abneigungen hab ich wenige, vermutlich sind Natursexspielchen die Einzigen, doch da ich mit den sexuellen Begriffen nicht all zu vertraut bin und noch lange nicht alles ausprobiert habe, kann ich die meisten no goings erst festlegen, wenn ich sie erlebt habe. Gruppensex klingt interessant, obwohl ich mich daran noch nie gewagt habe, ebenso mit einem Mann zu schlafen. Aber auch dafür habe ich bisher noch nie den Mut aufgebracht.


Familiärer Hintergrund:
Marius, mein Vater, ist 49 Jahre alt und ist Leiter einer Geschäftskette, die sein Vater einst aufgebaut hat. Sie ist nicht so groß, dass sie außerhalb von Amerika existiert, aber doch groß genug um ordentlichen Gewinn abzuwerfen und die Familie in Reichtum leben zu lassen. Doch wir gehören dadurch längst nicht zur High Society und wollen da ehrlich gesagt auch gar nicht hin. Mein Vater, ebenso wie ich, hält nicht viel von dieser Glamourwelt.

Susan, meine Mutter, ist 45 und Journalistin bei einer Zeitung Virginias. Sie ist eine recht schlanke Persönlichkeit mit starkem Charakter, was man vermutlich für diesen Beruf auch braucht. Trotz dem dass wir genügend Geld hatten, zog sie es immer vor, ebenso wie ihr Mann etwas zu verdienen, da sie sich zu Hause einfach langweilen würde. Ich kann es verstehen, da auch ich mich nicht nur damit beschäftigen kann, Trübsal zu blasen und Geld auszugeben.

Mein Bruder Frances ist zwei Jahre jünger als ich und im Gegensatz zu mir ein sehr aufgeschlossener und Gesellschaftsliebender Mensch. Er ist meist auf irgendwelchen Parties und in Clubs zu finden. Ich will ihm nichts unterstellen, denn er weiß sehr gut wie mit seinem leben umzugehen und auch wenn man es sich denken würde, er ist weder ein Spieler noch ein Alkoholiker. Im Gegensatz zu mir allerdings raucht er recht viel. Er hat das Studium eingeschlagen und arbeitet inzwischen als Anwaltsanwärter in einer Kanzlei, da ihn dieser Beruf brennend interessiert und er irgendwann einmal Verteidiger werden möchte.


Vergangenheit:
Meine Welt war heil. Ich hatte alles was ich wollte und war glücklich. Seit meiner Geburt lebte ich in der Hauptstadt Virginias und genoss es. Ich mochte die Stadt sowie auch die Leute. Obwohl ich nicht so lebensfroh war wie mein Bruder – war ich nie – so hatte ich doch recht viele Freunde und war recht beliebt. Die Schule hatte ich schnell hinter mich gebracht und das auch noch mit guten Noten. Schon als Kind schnitzte ich immer gerne und habe eine ganze Sammlung Selbsterstellter Figuren zu Hause herum stehen. Von daumengroßen Herzchen bis zu fast Menschengroßen Torsos und ähnlichem. Sie sind nicht ganz so schwer wie welche aus Metall, doch wesentlich massiver als die aus Gips. So beschloss ich, die Tischlerlehre zu machen.

Mit 24 habe ich Isabelle kennen gelernt, ein umwerfendes Mädchen, die auch noch recht hübsch war. Das erste Mal war ich wirklich verliebt und nicht nur eine Schwärmerei. Rechtschnell kamen wir auch zusammen und es war irgendwie wie im Märchenbuch. Wunderschönes Mädchen trifft normalen Kerl und sie kommen zusammen. Was wollte ich mehr? Mit meiner Lehre war ich ein Jahr später fertig und begann bei meinem Meister als Angestellter zu arbeiten. Einen Monat vor meinem 26. Geburtstag wollte ich meine Freundin fragen, ob sie mich heiraten wollte und kam früher nach Hause, um sie mit Rosen zu überraschen. Schon an der Türe hörte ich Geräusche und hatte ein dumpfes Gefühl im Magen. Als ich dann allerdings diesen nachging und sie mit meinem Bruder im Bett sah, brach mir das Herz.

Ich war sprachlos und die Rosen fielen zu Boden, während ich die Zwei beobachtete, die mich anscheinend erst hörten, als die Stiele der Rosen auf den Boden aufkamen. Erschrocken war der Blick von Isabelle und auch Francesblickte zerknirscht in meine Richtung, doch wirklich zu bereuen schienen sie nichts. »Raus hier.. Und kommt mir nie wieder unter die Augen…«, flüsterte ich gebrochen und verließ das Zimmer, um mich in das Arbeitszimmer zu verschanzen, bis ich die Tür hörte, die ins Schloss fiel.

Seither habe ich mein Herz gegenüber Frauen verschlossen. Ich schlief mit ihnen um mich zu befriedigen, um Spaß im Bett – oder an anderen Orten – zu haben, doch lieben tat ich keine mehr. Auch war es mir gleichgültig, wenn sie mich danach verachteten oder hassten. Isabelle hatte ich nie wieder gesehen da sie es anscheinend nicht für richtig hielt, mit meinem Bruder den Kontakt zu halten, nachdem ich den Zweien auf die Schliche gekommen war. Auch Frances sah ich nur noch, wenn ich ihn bei meinen Eltern traf, denn auch er ging mir aus dem Weg. Da wir nie die gleichen Freunde hatten und unterschiedliche Clubs bevorzugten, war dies nicht all zu schwer. Vor kurzem bin ich in einen anderen Stadtteil von Richmond gezogen, um ein wenig Abstand von meiner Familie zu haben und hoffe, dadurch zu mir selbst zurückzufinden…


Geschichte: