Matt Anderson
Name:
Matt Anderson
Alter:
Matt ist 20. Er hat am 18. August Geburtstag.
Herkunft:
Matt kommt aus Irland, in der Nähe von Dublin. Dort hat er die meiste Zeit seines Lebens verbracht und liebt seine Umgebung. Wegen eines Fehltrittes, nämlich das Schlafen mit einem Mädchen bevor er sie geheiratet hatte, wurde er nach längeren Streitigkeiten nach St. Andrews geschickt.
Familie:
Ian Anderson, 55, Mechaniker
Mary Anderson, 48, Hausfrau
Keine Geschwister
Aussehen:
Matt hat kurze blonde Haare, die meistens irgendwie verwuschelt sind, er legt nicht viel wert darauf, sie zu kämmen, ihm gefällt es so besser. Seine Augen sind strahlend blau, fast wie Eis, aber sie sind nicht so kalt, sondern meist freundlich, wenn auch manchmal nachdenklich. Insgesamt ist Matt, wie die meisten Iren nicht besonders groß. Für einen Burschen ist er mit seinen 1m 69 recht klein, was ihn aber nie sonderlich gestört hatte. Er ist der Meinung, er hat andere Qualitäten.
Er hat an jedem Oberarm ein kleines Tattoo, beide Male einen Schriftzug. Außerdem ziert seinen Rücken ebenso eine Tätowierung, welche zwischen seinen Schulterblättern sitzt und einen Adler darstellt. Im keltischen bedeutet dieser Kraft, Weisheit und königliche Würde. Zudem ist Matt ist recht sportlich gebaut und auch recht stolz auf seine Figur.
Charakter:
Matt ist jemand, der verdammt viel Quatsch macht. Meist redet er wie am Laufenden Band und kann selbst nicht besonders gut zuhören, er hört sich lieber selbst reden. Trotz allem ist er ein recht umgänglicher Kerl, dem man allerdings nicht all zu viel zutraut. Er ist jemand, der schnell aufgibt und die Flinte ins Korn wirft. Durchhaltevermögen hat er nicht besonders. Das merkt man auch bei Mädchen. Wenn eine nicht sofort zeigt, dass sie sich etwas aus ihm macht, ist er zu faul, sich anzustrengen um sie zu bekommen, sondern lässt es lieber bleiben.
Matt ist stur und eigenwillig. Von seiner Meinung rückt er selten ab und liebt es, wenn man ihm in irgendwas Recht gibt. Trotz seiner manchmal tollpatschigen Art ist Matt wirklich intelligent, was man auf den ersten Blick wirklich nicht vermutet. Nach außen hin Mimt er den Clown, ist immer für einen Scherz zu haben.
Er interessiert sich sehr für andere Kulturen und wenn es um das Wissen darum geht, reicht kaum jemand daran heran. Besonders angetan hat es ihm der Kultur der Kelten und der ägypter.
Hobbies:
Neben seinen Büchern, die er reihenweise verschlingen kann und das am liebsten auf einer Wiese irgendwo in seiner Nachbarschaft, liebt er es Blödsinn zu treiben und zu reden. Wenn er nicht liest, ist er die meiste Zeit am auf jemanden einreden, wenn dieser ihn nicht fluchtartig verlässt.
Auch die Kultur ist ein wirklich großes Hobby von ihm. Seit je her faszinieren ihn die Kelten und die ägypter. Er hat schon einige Bücher um diese Themen verschlungen und weiß über fast alles bescheid. Alles was er finden kann, saugt er regelrecht in sich auf.
Lebenslauf:
Geboren wurde Matt in Irland, in eine Familie des Mittelstandes. Sein Vater Ian war Mechaniker und ging meist nach der Arbeit noch mit ein paar Freunden ins Pub, um dort noch ein Krügerl zu trinken. Seine Mutter Mary war Hausfrau und machte nebenbei noch einiges für die Kirche, da sie streng gläubig war wie ihr Mann und die freie Zeit damit zubrachte, die Bibel zu studieren. Oder sie war im Garten zu finden, wo sie die halbe Zeit am Zaun stand um mit Nachbarsfrauen zu tratschen.
Für Matt gab es je her nichts schöneres, als in der natur zu sitzen und zu lesen. Des öfteren führte er auch Selbstgespräche, wen er versuchte, etwas auf den Grund zu kommen, was vermutlich für einige Passanten, die des Weges kamen amüsant war und ihnen ein Schmunzeln entlockte. Aber die meisten kannten Matt und wussten, dass er das öfters machte.
Seine Kindheit war eigentlich recht ereignislos. Er wurde recht streng und vor allem katholisch erzogen und spielte die Nachmittage Fußball oder ging klettern, wie alle Kinder in seinem Alter. Er hatte die typischen kleinen Verletzungen und Schrammen, die man nun mal bekam, wenn man vom Apfelbaum des Nachbarn klauen wollte oder vom Dach fiel, wenn man sich zu viel zugemutet hatte. Allerdings war er immer ein wenig zu mutig und ein wenig zu stürmisch und seine Eltern kamen nicht so ganz klar mit ihm. Sie hätten lieber einen Jungen, der brav und ruhig war, aber Matt war nicht so.
Als er dann in die Pubertät kam, brach der junge Matt die heiligste aller Regen seiner Eltern und schlief mit einem Mädchen, in das er sich verkuckt hatte. Es war strengstens untersagt, vor der Ehe Sex zu haben und seine Eltern waren geschockt. Wie konnte ihr geliebter Sohn nur mit einem Mädchen schlafen, mit dem er nicht den Rest seines Lebens verbringen wollte. Es war für sie unfassbar und der Streit, der Wutausbruch und der Krach, der folgte waren schlimm, aber es kümmerte Matt nicht. Er wollte sein Leben selbst leben, selbst bestimmen, was für ihn richtig und was falsch war. Und in seiner Umgebung hatten die meisten Jungs in seinem Alter schon sexuelle Erfahrungen gemacht und er war mit seinen knapp neunzehn Jahren recht spät.
Die Eltern waren der fixen überzeugung, das ihr Sohn auf Drogen sein musste, da er sonst nie vom falschen Weg abgekommen wäre und suchten sich sofort einen Therapieplatz, um ihn von diesem Weg zurück zur Kirche zu bringen. Dass Matt bezeugte, dass er absolut keinen Alkohol und auch eine Drogen zu sich nahm, absoluter Gegner war, interessierte sie nicht, ignorierten sie regelrecht, da das für sie die einzig logische Erklärung war.
Als sich Matt gegen die Therapie weigerte, hielten sie ihren Sohn zusätzlich noch für unberechenbar und schwer erziehbar. Sie schickten ihn aufgrund dessen in ein Internat, um den Lehrern dort die Erziehung zu überlassen und sich nicht mehr mit Matt zu belasten. Dieser ist immer noch der fixen Ansicht, dass seine Eltern nur einen Grund gesucht hatten, ihn abschieben zu können, da sie mit seinem Wesen und seinem selbständigen Denken nicht klar kamen. Er litt darunter, dass sie ihm dies angetan haben, weigerte sich aber, es sich anmerken zu lassen und mimt immer noch und überall den Clown, auch wenn er sich manchmal nicht so fühlte.
Das erste Jahr auf St. Andrews ist schnell vorüber gegangen. Er hatte einige Leute kennen gelernt. Darunter auch Elizabeth. Sie war für ihn eines der wundervollsten Mädchen, die er je kennen gelernt hatte und kam ihr recht schnell näher. Vor einer Beziehung schreckte er ein wenig zurück, er wollte sich so jung noch nicht binden. Das Unglück passierte und sie wurde schwanger. Da er recht altmodisch erzogen war und es auch seiner Art entsprach, unterstütze er sie, wo er nur konnte und liebte sie wohl umso mehr, auch wenn er es ihr nicht zeigte. Als sie dann das Kind verlor, brach auch für ihn eine Welt zusammen. Er hatte sich auf den Nachwuchs, nachdem der erste Schock überwunden war, gefreut und trauerte, dass sie das Wesen nie kennen lernen konnten. Als dann die Sommerferien nahten, fuhr er wieder nach Hause zu seinen Eltern, verschwieg ihnen aber, dass er ein Mädchen liebte und sie auch noch geschwängert hatte, da sie ihm sonst vermutlich sofort wieder die Tür gewiesen hätten. So wartete er den ganzen Sommer ungeduldig, bis er wieder nach St. Andrews kommen konnte, um sein Mädchen wieder zu sehen und ihr vielleicht dieses Mal seine Gefühle zu gestehen.
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Dominic Monaghan
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