June Petit
Name:
June Petit
Alter:
19 Jahre
Beruf:
Kellnerin
Herkunft:
Frankreich
Familie:
Vater: André Petit (gestorben)
Mutter: Ricarda Petit (gestorben)
Kleine Schwester: April Petit (16)
Aussehen:
June ist von schlanker Statur mit leicht braun gebrannter weicher Haut. Sie ist nicht besonders groß, aber sie hat einen zähen Körper, den sie sich durch ihr all morgentliches Training angeeignet hatte. Ihre Haare gehen ihr bis zu den Ohren und sie hat sie meist dahinter geklemmt, um sie aus dem Gesicht zu haben. Ihre Augen sind von einem wunderschönen dunkelblau und strahlen richtig in die Welt. Ihre Lippen sind fein gezeichnet genauso wie ihre Augenbrauen. Meist ziert ein Lächeln ihr Gesicht, allerdings passt es nicht zu ihren oft traurig blickenden Augen.
Charakter:
June ist sehr verantwortungsbewusst und recht erwachsen für ihr Alter. Sie ist früher ein fröhliches und unbeschwertes Mädchen gewesen, aber seit ihre Eltern bei einem Brand ums Leben gekommen sind und sie nun die ganze Verantwortung für ihre kleine Schwester April trägt ist sie wesentlich ernster geworden. Sie mag Streitereien nicht besonders, aber wenn etwas ungerechtes in ihrer Gegenwart geschieht sieht sie nicht tatenlos zu. Sie ist eine Kämpfernatur und gibt nicht auf, auch wenn die Situation auswegslos erscheint, was schon manchmal der Fall war. Aber fürs Aufgeben war sie immer zu stolz.
Stärken:
Sie ist sehr intelligent und begabt, aber hatte leider nicht die nötige Ausbildung. Außerdem ist sie sehr sportlich und schnell. Sie geht jeden Tag laufen und trainiert Kampfkunst, die sie sich selber beibringt, aus alten Filmen, um nie unvorbereitet zu sein. Kochen tut sie seit sie ein kleines Kind ist leidenschaftlich gerne und es kommt ihr jetzt, da sie sich um sich und April sorgen musste, auch zu gute. Und malen liebt sie, June ist sehr kreativ, aber sie zeigt ihre Entwürfe nur ungern her. Ihr großer Wunsch wäre es, Künstlerin zu werden.
Schwächen:
Sie ist recht gutgläubig und kann niemandem lange böse sein, weil sie schnell vergisst, dass man ihr weh getan hat. Und sie ist ein ziemlicher Dickkopf, was ihr allerdings schon oft geholfen hat, wenn niemand anderer mehr weiter wusste. Sie gibt nicht gern zu, wenn sie nicht recht hat und kann da schon mal in Rage geraten.
Mag:
Musik und zwar hauptsächlich Klassik, aber auch Musik aus Amerika. Sie bewundert Leute, die selber spielen können und komponieren. Auch sie liest leidenschaftlich gerne, kein Buch ist vor ihr sicher. Allerdings kam sie wenig dazu, da es im Armenviertel nicht all zu viele Bücher gab. Ihren Hund Ronja liebt sie auch sehr, den sie in einer Mülltonne gefunden hat. Empört über die Grausamkeit mancher Menschen hat sie sich des Hundes angenommen.
Mag nicht:
Katzen, Krabbelgetier und Unhygienische Zustände. Auch hasst sie snobistische Leute, die glauben, dass die Armen sich ihr Los ganz selbst zuzuschreiben haben, sowie Leute, die einem das Blaue vom Himmel runterlügen.
Lebensgeschichte:
André und Ricada haben sich in einem Pub kennen gelernt und sehr schnell zueinander gefunden. André war der erste Freund von Ricarda und auch der letzte. Mit 19 bekam sie ihre erste Tochter June. Sehr schnell stellten sie fest, dass June hoch begabt war, aber sie konnten ihre Begabung nicht fördern.
Sie lebten in einer kleinen Wohnung im Slum in Paris, die kaum was kostete. 3 Jahre später kam April auf die Welt. André und Ricarda waren nicht so glücklich darüber, da sie schon kaum genug für sich selbst und June hatten, aber sie in ein Waisenhaus zu geben kam für sie nicht in Frage.
April ist June eigentlich in nichts ähnlich, aber trotzdem lieben sich die zwei Geschwister sehr. Sie waren ein Herz und eine Seele und eigentlich die ganze Zeit zusammen unterwegs. Sie hatten auch die gleichen Freunde und teilten sich jeden Kummer. Kurz, ein Traumgeschwisterpaar.
Bei einem Brand vor ca. einem Jahr kamen die Eltern ums Leben und June und April mussten sich ein neues Zuhause suchen. Sie zogen in eine kleine Wohnung am andern Ende des Slums, um sich nicht immer an das Unglück, das ihre Eltern ereilte, erinnert zu werden. Sie richteten es sich so gemütlich wie möglich ein und June fing an als Kellnerin zu arbeiten, um sie beide irgendwie über Wasser zu halten. Auch April arbeitete neben der Schule immer kleine Jobs, damit sie genug hatten, da Junes Verdienst alleine nicht gereicht hätte.
Junes Hund Ronja, ein Golden Redriver Weibchen, ist natürlich auch mit von der Partie. Gefunden hatte sie den Welpen in einer Mülltonne und brachte es einfach nicht übers Herz, sie sterben zu lassen, also hatte sie Ronja kurzerhand mitgenommen, auch wenn sie noch nicht wusste, wie sie die Kleine durchfüttern sollte.
Dann vor kurzem, ein paar Tagen hatten sie einen Brief von der tot geglaubten Schwester ihrer verstorbenen Mutter erhalten, indem sie die ganze Familie – sie wusste ja nicht, dass die Eltern tot waren – einlud, zu ihr nach Amerika zu fahren. Da June und April nicht wussten, was sie in Paris halten sollte, fuhren sie mit dem Geld, das ihre Tante ihnen geschickt hatte mit dem Ersten Schiff, das Richtung neue Welt fuhr los. Allerdings landeten sie nicht gleich in Amerika, sondern in Santo Domingo. Von da aus nahmen sie die Lucitania, um die nächste Etappe ihrer Reise anzugehen. Sie wussten nicht, dass sie ins Unglück fuhren…
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