Professor Galhard Graveton

Titel
Professor Galhard Graveton


Geburtsdaten
Galhard wurde am 02. Dezember 1914 in Braila; Rumänien geboren und ist inzwischen 35 Jahre alt.


Schulstand
Galhard ist Hauslehrer von Ravenclaw und unterrichtet „Alte Runen“.


Familie
Galhards Vater Ulfrid Graveton ist inzwischen über sechzig Jahre alt und im Ruhestand. Früher war er im Zauberministerium in der Abteilung für unbefugte Zauberei beschäftigt. Er ist ein kleiner energischer Mann, der meist in dunklen Roben zu sehen ist. Auf seiner Nase trägt er eine dicke Hornbrille, da er nicht mehr sonderlich gut sieht.

Die Mutter des Professoren, Alruna, ist im letzten Jahr gestorben. Sie war eine sehr zierliche, einfache Hausfrau und keine Hexe. Sie hatte sich ein Leben lang nicht ganz mit der Zauberei abfinden können und einige Male mit ihrem Mann gestritten, wenn sie verlangt hatte, das er sich normal anziehen und nicht in diesen Roben durch die Gegend rennen solle.

Galhard hat keine Geschwister, da seine Mutter Schwierigkeiten bei seiner Geburt hatte und der Arzt von einer weiteren Schwangerschaft abgeraten hatte. Die Familie ist hoch angesehen und recht bedeutend in Rumänien, da sie zu einem der ältesten Zauberergeschlechter Rumäniens gehören und schon einige bedeutende Zauberer und Hexen hervorgebracht hat. Zu den Muggel stehen sie neutral, wobei sie allerdings sehr darauf achten, ihnen keinen Einblick in ihr Leben zu gewähren


Aussehen
Professor Galhard ist ein extrem schlanker Mann, der seine Figur durch sein weites Gewand und seine Robe kaschiert. Muskulös ist er kein bisschen, sondern eher recht untrainiert. Allerdings legt er auch nicht all zu viel wert darauf, da es seiner Meinung nach nicht nötig ist.

Seine Augen sind von einem strahlenden, fast eisigen Blau und seine Haare pechrabenschwarz. Dieser Kontrast wird durch seine bleiche Hautfarbe noch extrem verstärkt, wodurch er recht ungesund ausschaut, aber doch etwas Bezwingendes an sich hat, das man seinen Blick nicht von ihm abwenden kann. Seine Haare trägt er in lockeren Wellen bis knapp zur Schulter und kämmt sie nur sehr nachlässig. Seine Augen werden von dünnen, dunklen Augenbrauen umrahmt und die Lippen sind recht schmal und meist zu einem Strich zusammengepresst.

Eine Narbe ziert seinen Hals, die er sich bei einem freundschaftlichen Fechtduell zugezogen hatte, als er seinen Gegenüber einen Moment lang aus den Augen gelassen hatte. Sie ist sehr dünn, nur ein weißer Strich, aber recht lang. Sie zieht sich vom Kinn bis zum rechten Ohr.

Gekleidet ist Galhard immer in schwarz, egal ob eine Robe oder ob er sich wie ein Muggel kleidet. Dadurch, dass er nur in Schwarz zu sehen ist, wirkt er ein wenig düster und unfreundlich.


Charakter
Galhard ist ein sehr ruhiger Mensch, der nur redet, wenn man ihn fragt. Er hält nicht viel von langen Diskussionen über sinnlose Themen und geht diesen auch aus dem Weg. Unter seinen Kollegen ist er als recht umgänglich und friedfertig bekannt, da er Streitereien nicht leiden kann.

Insgesamt ist Galhart ein recht strenger Mensch. Unordnung, Unpünktlichkeit, Unkonzentriertheit... Das sind alles Dinge, die er verabscheut und wofür er schnell einmal Strafarbeiten verteilt. In seinem Unterricht hat man aufzupassen und sich nicht mit irgendwelchen Dummheiten zu beschäftigen. Dadurch ist er wohl auch nicht der beliebteste, was ihn nicht grob schert. Die Schüler, die gerne lernen, mögen ihn und die, die zu dumm sind, ignoriert er. Auch in seinem Haus ist er recht beliebt, trotz seiner Strenge, da er ein fairer Lehrer ist und diese Tugend in Ravenclaw sehr geschätzt wird.


Schätze/wertvoller Besitz
Wirkliche Schätze besitzt Galhart nicht, da er ein recht einfaches Leben lebt. Tiere sind ihm nicht wichtig, sein Zauberstab und sein Besen sind für ihn Gebrauchsgegenstände. Das einzige, das man wohl als Schatz bezeichnen kann ist ein Armreif seiner Mutter, den er in einer Schatulle aufbewahrt und in seinem Zimmer versteckt hat. Somit hat er ein kleines Erinnerungsstück an die Frau, die ihn geboren hatte.


Stärken
Seine wohl größte Stärke ist sein Fach. Wenn es um Alte Runen kann ihm niemand das Wasser reichen, da er sich schon seit seiner Kindheit intensiv damit beschäftigt. Er kann über alles Auskunft geben und freut sich auch, wenn man sich dafür interessiert. Er hat zwar keine Schätzchenwirtschaft, aber es ist dennoch so, dass er die Schüler am liebsten hat, die in seinem Fach auch aufpassen.

Ehrlichkeit wird bei ihm großgeschrieben. Schüler oder auch Kollegen, die ihm ins Gesicht lügen, um besser dazustehen, kann er nicht leiden. Da kann es ihm schon einmal passieren, dass er demjenigen gerade heraus sagt, dass er glaubt, dieser sei unehrlich zu ihm.

Galhard ist ein sehr zuverlässiger Mensch. Wenn man ihn um etwas bittet, dann hilft er meist und man kann sich auch auf ihn verlassen. Auch wenn ihm die Aufgabe vielleicht nicht so liegen mag, drücken tut er sich nicht davor, und sei es Tiere zu pflegen.


Schwächen
Er hat zwar keine panische Angst vor Tieren, kann sie aber dennoch nicht leiden. Für ihn sind sie unnütz und im Weg. Die einzigen Tiere, die er respektiert, auch wenn er selbst keine hat, sind Posteulen, da diese nun einmal eine sehr wichtige Arbeit verrichten. Auch sind Tiere in seinem Unterricht verboten; sie müssen im Schlafsaal gelassen werden.

Galhard hat eine absolute Schwäche für Süßes. Das ist eines der wenigen Dinge, wo er nicht widerstehen kann. Sei es Butterbier oder irgendwelche Naschereien, da muss der Lehrer sich sehr zusammenreißen, dass er nicht alles sofort aufisst. Meist verlässt er den Speisesaal auch, bevor der Nachtisch serviert wird, um seine Sucht ein wenig unter Kontrolle zu halten. Das einzig positive daran ist, dass er deswegen nicht zunimmt. Er hat seine extrem schlanke Figur von seiner Mutter geerbt und so fällt es nicht auf, wenn er der Nascherei einmal unterliegt.


Lebenslauf
Dass Ulfrid und Alruna überhaupt zusammengefunden hatten, konnte man schon eher ein Wunder nennen, da sie unterschiedlicher nicht sein konnten. Er ein recht strenger Zauberer, nicht besonders attraktiv und sie ein ahnungsloses, sehr zierliches und hübsches Muggelmädchen. Aber wie das Schicksal so will, hatte er sie eines Tages bei einem seiner vielen Spaziergänge entdeckt und sich in den Kopf gesetzt, diese Mädchen zu heiraten. Es hat lange gebraucht, viele Stunden des Redens und des Treffens, bis sich eine Freundschaft entwickelte, aus der dann schlussendlich Liebe entstand.

Sieben Jahre nach diesem Spaziergang heirateten die Zwei endlich und er eröffnete ihr eines Tages, dass er ein Zauberer sei und bewies es ihr auch. Bis dahin hatte er es ihr verschwiegen, aus gutem Grunde. Es folgte die erste Streiterei, nachdem sich ihr Entsetzen gelegt hatte. Mit der Zeit fand sie sich damit ab, dass ihr Mann nicht ganz geheuer war, aber seine Roben waren noch öfter ein Streitpunkt.

Zwei Jahre nach der Hochzeit wurde die zierliche Frau schwanger und gebar, neun Monate darauf, unter sehr starken Schmerzen und Komplikationen, einen Jungen, den sie Galhard taufte. Diesen liebte sie und überhäufte sie mit all ihrer Zuneigung, in der Hoffnung, dass er so war wie sie und kein Zauberer wie ihr Mann. Doch sie wurde enttäuscht.

An seinem elften Geburtstag bekam Galhard den Brief von Hogwarts, der ihn einlud, ab dem nächsten Schuljahr dort zu lernen. Galhard selbst wusste nicht, wie er reagieren sollte, da er seine Mutter liebte und wusste, dass sie das nicht wünschte. Andererseits war er von dem, was sein Vater konnte fasziniert. Schließlich entschied er sich für Hogwarts und beschwor damit einen jahrelangen Streit zwischen ihm und seiner Mutter hervor, der ihn lange peinigte.

In Hogwarts wurde er nach Ravenclaw eingeteilt und lernte sehr viel. Er war einer der besten Schüler, aber auch ein ziemlicher Eigenbrötler. Die meiste Zeit verbrachte er in der Bibliothek und beschäftigte sich, bald er das Fach hatte, mit Alten Runen, die ihn faszinierten.


Es war schön wieder nach Hause, wie er es gerne bezeichnete, zurückzukehren. Inzwischen war er schon seit dreizehn Jahren wieder in Hogwarts und liebt das Unterrichten sehr. Mit seiner Mutter hatte er sich inzwischen ebenso wieder ausgesöhnt, nachdem er nicht mehr bei seinem Vater arbeitete. Als sie im letzten Jahr dann von ihnen schied, trauerte Galhard um die Jahre, in denen sie gestritten hatten.


Geschichte: