Felicia Dolvaran

Name:
Felicia Dolvaran


Alter:
25 Jahre


Beruf:
Chirurgin


Herkunft:
Italien


Familie:
Claudio Dolvaran:
Chirurg
Felicias Vater stammt aus einer reichen Familie der italienischen Oberschicht. Er war das älteste Kind von dreien und immer schon derjenige, an dem die Verantwortung hing. Da sein Vater ein viel beschäftigter Bankier war und seine Mutter sich mehr mit Tratsch, Klatsch und Partys beschäftigte, oblag es ihm, seine zwei Schwestern Selene und Clara mitzuerziehen. Es war immer ein recht ruhiger Mensch und wusste, was er zu tun hatte.
Als er sich dann für eine Laufbahn entscheiden sollte, wählte er die eines Chirurgen, da ihn das Bankenwesen, das seinen Vater so begeisterte, nicht interessierte. Da ihm das Thema lag und er auch recht intelligent war, schloss er mit Bravour ab und heiratete seine Jugendliebe Alice, die kurz vor ihm ihr Studium beendet hatte. Inzwischen ist er 52, angesehener Arzt und glücklicher Vater von zwei Töchtern.

Alice Dolvaran:
Politikerin
Alice wurde ebenso in eine recht angesehene Familie geboren. Da sie ein Einzelkind war, wurde sie von allen Seiten geliebt und verhätschelt, was ihrem Charakter nicht all zu gut getan hatte. Man kann sie wohl ein wenig hochmütig und von sich selbst eingenommen nennen. Sie ist eine Frau, die sich nur ungern mit Leuten unter ihrem Stand abgibt.
Sie hatte sich schon ihr ganzes Leben lang für die Politik interessiert und war glücklich, an der Universität angenommen zu werden und studieren zu können. Mit Feuereifer stürzte sie sich ins Lernen und es war nicht verwunderlich, dass sie ihr Studium recht bald hinter sich lassen konnte. Sie bekam bald einen recht guten Job und vertritt inzwischen die Seite ihrer Klasse. Sie wird nicht unbedingt von allen geliebt, aber das ist ihr egal.
Nach ihrem Studium heiratete sie und gebar ihrem Mann recht bald zwei hübsche Töchter. Sie liebte ihre Kinder, aber ihr Beruf war ihr wichtiger und daher ging die inzwischen 46-jährige schnell wieder in die Politik zurück.

Angeline Dolvaran:
Anwältin
Angeline ähnelt ihrer zwei Jahre jüngeren Schwester kaum. Weder vom Aussehen, noch von ihrem Charakter her. Ihre Haare, die sie immer zu einem strengen Zopf flocht, sind pechrabenschwarz, wie die ihres Vaters. Die Augen allerdings hatte sie von Alice geerbt und sind strahlend blau, was schon manche Männer, unter anderem ihren Mann Ricardo, verrückt gemacht hatten. Die Figur ist schlank, fast zerbrechlich.
Ihre Gesinnung ist die ihrer Mutter. Sie liebt ihren Luxus und den Reichtum und würde nur ungern darauf verzichten. Sie wurde Anwältin, allerdings nicht, um die Armen und die Bedürftigen zu vertreten, sondern um den Reichen ihre habe zu sichern. Sie und Felicia sehen sich kaum und interessieren sich auch nicht füreinander.


Aussehen:
Der schlanke geschmeidige Körper und ihre raubtierhaften Bewegungen sind kennzeichnend für sie. Ein stolzes Auftreten und die Selbstsicherheit, so wie ihre erotische Ausstrahlung wirken oft anziehend und gleichzeitig respekteinflößend. Trotz ihrer biegsamen und wohlgeformten Gestalt, wirkt sie dennoch kraftvoll und überall kann man die feinen Muskeln erkennen, welche sich auf ihrer weichen Haut abzeichnen.

Ihre Augen, die von einem schönen aber bezwingenden braun, das schon fast ins schwarze übergeht, fesseln automatisch die Blicke anderer. Lange, volle Wimpern umgeben diese faszinierenden Augen und sind meist in schwarze Tusche getaucht. Um den Augen noch mehr Ausdruck zu geben umgibt sie meist ein blausilberner Lidschatten. Ihre vollen Lippen sind weich und wirken, als könne man in ihnen versinken. Oft haben sie einen matten Perlglanz, der von ihrem Lippenstift herrührt.

Auch wunderschön anzusehen an ihr sind ihre goldblonden Locken, die sich um ihr Gesicht kräuseln und einen eigenen Willen zu haben scheinen. Sie reichen bis unters Schulterblatt, sind dick und glänzen kraftstrotzend und gesund. Manchmal, wenn sie ihr lästig fallen oder unpraktisch sind, wird ihre Haarpracht zusammengefasst und fällt als Rossschwanz über ihren schönen, braungebrannten, samtigen Rücken.


Charakter:
Einer ihrer Charakterzüge ist ihre Dickköpfigkeit und ihr Eigensinn. Sie akzeptiert nicht gern, wenn jemand anderer Recht hat und sie im Unrecht ist. Was sie meint, will sie auch durchsetzen. Es benötigt schon viel Geduld und guter Argumente, um sie von einer festsitzenden Idee abzubringen. Aber sie ist sehr hilfsbereit und packt überall mit an, wo jemand gebraucht wird.

Sie ist eine schöne Frau und sich ihrer Schönheit auch durchaus bewusst. Sie scheut sich nicht davor, diese einzusetzen um ihren Willen zu bekommen. Allerdings sollte man nicht den Fehler begehen, sie als Flittchen zu bezeichnen, denn dann kommt ihr aufbrausendes italienisches Temperament durch, was sie oft noch schöner erscheinen lässt.
Sie hat eine romantische Ader, liebt es, im Kerzenschein zu sitzen und den Duft von Rosen zu riechen. Sie ist schon fast kitschig veranlagt und zusätzlich noch sehr einfühlsam. Ebenso hat sie sehr viel Phantasie, die sie manchmal nutzt, um in eine Traumwelt zu fliehen und sich dort zu 'erholen'.


Sie ist sehr hilfsbereit und eine gute Zuhörerin. Wenn man sie braucht ist sie da. Viele kommen zu ihr, um sich von ihr Hilfe und Rat zu holen in Situationen, die sie selbst als auswegslos sehen.
Ihren Job erledigt sie mit einer enormen Hingabe. Sie liebt es, andere zu pflegen und ihnen zu helfen wieder auf die beine zu kommen. Egal, wie lange sie schon beschäftigt ist. Wenn jemand verletzt ist, verzichtet sie auf ihren Schlaf oder ihre Freizeit, um demjenigen zu helfen.

Sie kann nur sehr selten still sitzen, dafür ist sie viel zu quirlig und gewohnt etwas zu arbeiten. Wenn sie einmal sitzt, dann sind ihre Hände oft damit beschäftigt, mit ihren Haaren zu spielen. Wirklich ruhig ist sie selten. Auch ist sie sehr pingelig, wenn es um Pünktlichkeit geht. Sie hasst es, sitzen gelassen zu werden oder warten zu müssen. Es kann durchaus vorkommen, dass sie nach fünf Minuten Wartezeit bei einer Verabredung nach Hause geht und eine Weile auf denjenigen, der zu spät gekommen ist, sauer ist und nicht mit ihm reden will. Wenn sie nicht geht, sondern wirklich einmal wartet, ist sie allerdings sehr schlecht gelaunt und furchtbar zickig.


Stärken:
Ihre Hingabe zu ihrem Job ist wohl eine ihrer größten Stärken. Ebenso ihre Hilfsbereitschaft anderen gegenüber, egal, wer derjenige ist. Wer sie braucht kommt zu ihr und bekommt Hilfe. Sie fragt nicht nach, sondern sie gibt alles was sie hat. Einige Male schon wurde sie dadurch enttäuscht, aber sie lernt nicht daraus, ist immer wieder zu diesen Aufopferungen bereit.
Außerden ist sie eine sehr willensstarke person. Sie lässt sich nicht so schnell einschüchtern und klein beigeben kent sie nicht. Verbissen versucht sie das durchzusetzen, was ihrer meinung nach das Richtige ist und das Beste für alle. Oft behält sie in schwierigen Situationen den überblick, weiß was zu tun ist ohne zu verzweifeln. Allerdings ist sie nicht auf Führung au, überlässt dies gerne anderen, unterstützt aber dabei, wenn es von Nöten ist.
Gerüchte haben bei ihr keine Chance. Sie bildet sich ihr Urteil über die Menschen selbst, und verurteilt einen nicht, nur weil alle negativ von ihm reden. Genausowenig schenkt sie positiven Gerüchten Glauben. Sie will alles erst selbst sehen und kennen lernen, bevor sie ihre Meinung äußert.


Schwächen:
Ihre größte Schwäche ist das Selbe wie ihre Stärke. Ihre Hilfsbereitschaft genauso wie ihre Liebe zu ihrem Job wird ab und zu schon ein wenig viel. Sie übertreibt es oft und übernimmt sich dabei auch recht oft. Schon öfters war sie nach einem Arbeitstag vollkommen fertig und konnte sich kaum noch aufrecht halten vor Müdigkeit und das nur, weil sie der Meinung war, diesem und jemem noch helfen zu wollen.
Ihr Temprament ist ebenso ein Manko. Sie hat es meistens unter Kontrolle, aber wenn ihr etwas absolut gegen den Strich geht, kann sie schon ziemlich aufbrausend werden. Regelrechte Funken sprüht sie dann. Sie ist allerdings genauso schnell wieder herunten, wie sie auf hundertachzig war. Ihre tempramentvollen Anfälle legen sich sehr schnell wieder und danach ist es ihr mehr als peinlich, dass sie so ausgerastet ist.


Vorgeschichte:
Felicia wurde als zweite Tochter in eine italienische ärztefamilie geboren. Ihr Vater war ein angesehener Chirurg und da seine erste Tochter wenig Begeisterung dafür aufbringen konnte, setzte er seine Hoffnungen in Felicia. Er wurde auch nicht enttäuscht, schon früh brachte Felicia verletzte Tiere Heim, denen ihr Vater helfen sollte - zum Entsetzen der Mutter. Felicia liebte ihre Eltern über alles, eine besonders enge Bindung hatte sie zu ihrem Vater. Zu ihrer älteren Schwester hatte sie ein freundschaftliches Verhältnis, von den üblichen geschwisterlichen Reibereien einmal abgesehen.

Nachdem sie die Schule mit hervorragenden Noten abgeschlossen hatte, wollte sie unbedingt Medizin studieren, sehr zu Freude ihres Vaters. Auf der Universität tat sich für Felicia eine völlig neue und berauschende Welt auf. Sie hatte eine sehr ruhige und behütete Kindehit, ihre Eltern hatten sie vor allem Bösen fern gehalten. Nun folgten Partys ohne Ende, die ersten Erfahrungen mit Drogen, sowie die erste 'richtige' Beziehung mit einem Mann. Unglücklicherweise war dieser Mann Felicias Professor.

Das geheime Verhältnis dauerte fast das ganze Studium - bis sie schwanger wurde. Der Professor, ein junger gut aussehender Mann, sah seine Karriere und sein Image in Gefahr, so drängte er Felicia zu einer Abtreibung. Ansonsten wollte er sie beim Examen durchfallen lassen, da er selbst verheiratet war, stand eine offizielle Beziehung für ihn sowieso nicht zur Diskussion. Weil sie keinen anderen Ausweg sah, ließ sich Felicia notgedrungen auf die Forderung ein. Damit endete das Verhältnis mit dem Professor. Von Albträumen und schweren Vorwürfen geplagt, waren die ersten Wochen danach die Hölle - aber die Sache bleib geheim. Uhr Vater ahnte zwar, dass mit seiner Tochter etwas nicht stimmte, ließ die Sache aber, als er sah dass Felicia sich wieder beruhigte, die Sache auf sich beruhen.

Als sie endlich den heiß ersehnten Doktortitel in den Händen hielt, stürzte sie sich mit Feuereifer in den Beruf. Ihr Leben lang hatte sie ärztin werden und Leben retten wollen. Mit ihren neuen Aufgaben gelang es ihr dann auch, die schrecklichen Erinnerungen, wenn nicht schon zu vergessen, doch wenigstens in die hinterste Ecke ihres Kopfes zu verbannen. Das Vertrauen in ihre Fähigkeiten wirkte sich auch positiv auf alles andere an ihr aus. Wäre sie damals schon so selbstsicher gewesen, hätte sie sich vielleicht gegen eine Abtreibung entschieden.

Sie war gut, genau wie ihr Vater, und so war es nur eine Frage der Zeit, bis sie zu einem Kongress eingeladen wurde. Zu diesem Zweck ist sie auf der Lucitania, die sie und andere Fachärzte nach Long Island bringen soll. Sie sieht das als einmalige Chance noch besser zu werdem nd als willkommene Abwechslung aus dem Alltagstrott. Wegen ihrer Jugend sind einige ältere Kollegen ihr gegenüber misstrauisch, aber das stört sie wenig.


Das Meer war wunderschön. Darin glitzerten die Sonnenstrahlen und die Wellen brachen am Bug des Schiffes.
Felicia war gerade mit Rigo an Deck unterwegs, als sie ein nettes italienisches Mädchen kennen lernte, das ihren Hund unbedingt streicheln wollte. Sie lächelte, da sie nichts dagegen hatte und das Mädchen sehr freundlich war. Sie hieß Samantha, wurde aber lieber Drake genannt und machte die überfahrt mit ihrer Familie.
Rigo wurde müde, er setzte sich hin, klemmte seinen Schwanz ein und war nicht mehr von der Stelle zu bewegen. also hob Felicia ihn hoch, um ihn zu tragen, unterhielt sich aber weiter mit Drake.

Felicia war sehr modisch gekleidet mit einem engem hochgeschlitzten dunkelblauem Rock und einer beigen Bluse. Am Rücken hatte sie einen Rucksack, der ihre wichtigste medizinische Ausrüstung enthielt wie Bandagen, Spritzen und Nähzeug... Einfach ein paar Dinge, die man immer dabei hatte als ärztin. Nur trug sie lieber einen Rucksack als eine Tasche, da das wesentlich bequemer war auf Deck. Sie war schon immer fasziniert von den Schamanen und Medizinmännern in den Büchern, die sie reihenweise verschlungen hatte, und hatte sich deren Angewohnheit, die Sachen am Körper zu tragen, zu Nutze gemacht, auch wenn sie von anderen Kollegen oft mit einem Kopfschütteln betrachtet und als verrückt bezeichnet wurde.

Plötzlich wurde Rigo unruhig und winselte kläglich. Schiffsfahrten mochte er anscheinend gar nicht. Aber als auch das Schiff zu ruckeln begann wurde Felicia unruhig und hatte das Gefühl, etwas Schlimmes würde passieren. Auch die Leute an Deck gerieten in Panik. Schnell verschaffte sie sich einen überblick, drängte sich mit Rigo und Drake, die immer noch bei ihr war an die Wand und schaute sich hektisch um. Die Rettungsboote waren viel zu weit weg. Bis dahin würden sie niedergetrampelt werden, aber in der Nähe waren ein paar Rettungsreifen. Schnell packte Felicia Drake an der Hand und riss sie mit zum Reling wo die Reifen befestigt waren. So schnell es ging, warf sie Rigo ins Wasser, riss einen Rettungsring runter, stülpte ihn um Drake und schupfte sie ebenfalls über Bord.

Dann schnappte sie sich auch einen Ring, und sprang nach. Sobald sie im Wasser war pfiff sie nach Rigo, der sofort, vor Angst winselnd auf sie zugeschwommen kam. Auch Drake war in der Nähe. Kaum hatte Rigo sie erreicht, wickelte sie sich die Leine um ihr Handgelenk, so fest es ging und setzte ihn vor sich auf den Reifen. Dann schrie sie zu Drake. "Schwimm, so schnell du kannst weg vom Schiff, der Sog zieht uns sonst unter Wasser!!!" und begann ebenfalls zu paddeln.
Hinter sich hörte sie einen riesen Lärm, als das Schiff entzwei brach und schwamm hastig weiter. Kurz vor dem Unglück waren sie an einer Insel vorbeigefahren. Sie hoffte, dass sie es dort hin schaffen konnten. Als alles vorbei war und das Meer wieder ruhig und glatt war fing sie vor Erschöpfung an zu weinen.


Geschichte: