Felicia Dolvaran
Name:
Felicia Dolvaran
Alter:
25 Jahre
Beruf:
Chirurgin
Herkunft:
Italien
Familie:
Claudio Dolvaran (52, Chirurg)
Alice Dolvaran (46, Politikerin)
Schwester Angeline (27, Anwältin)
Aussehen:
Schlanke aber sportliche Figur
Weibliche Kurven
Lange gewellte braune Haare
Dunkle, fast schwarze Augen
Charakter:
Felicia ist eine eigenwillige, selbstständige junge Frau. Sie ist für ihre offene, freundlich Art und ihre Dickköpfigkeit bekannt. Sie ist eine schöne Frau und sich ihrer Schönheit auch durchaus bewusst. Sie scheut sich nicht davor, diese einzusetzen um ihren Willen zu bekommen. Allerdings sollte man nicht den Fehler begehen, sie als Flittchen zu bezeichnen, denn dann kommt ihr aufbrausendes italienisches Temperament durch. Sie ist sehr hilfsbereit und eine gute Zuhörerin, ihren Job erledigt sie mit einer enormen Hingabe. Sie hat eine romantische Ader, ist sehr einfühlsam und hat viel Phantasie.
Stärken:
Ihre Hingabe
Hilfsbereitschaft
Willenstärke
Behält in schwierigen Situationen meist den überblick
überlegtes Handeln
Gibt nichts auf Gerüchte
Schwächen:
Hilfsbereitschaft (sie übertreibt es manchmal)
Ihr Temperament
Ihre Liebe zu ihrem Job
Mag:
Ihren Hund
Ihren Job
Das Leben
Kirschkuchen
Musik
Mag nicht:
Gewalt
Tratsch
Unpünktlichkeit
Angeberei
Spargel
Vorgeschichte:
Felicia wurde als zweite Tochter in eine italienische ärztefamilie geboren. Ihr Vater war ein angesehener Chirurg und da seine erste Tochter wenig Begeisterung dafür aufbringen konnte, setzte er seine Hoffnungen in Felicia. Er wurde auch nicht enttäuscht, schon früh brachte Felicia verletzte Tiere Heim, denen ihr Vater helfen sollte - zum Entsetzen der Mutter. Felicia liebte ihre Eltern über alles, eine besonders enge Bindung hatte sie zu ihrem Vater. Zu ihrer älteren Schwester hatte sie ein freundschaftliches Verhältnis, von den üblichen geschwisterlichen Reibereien einmal abgesehen. Nachdem sie die Schule mit hervorragenden Noten abgeschlossen hatte, wollte sie unbedingt Medizin studieren, sehr zu Freude ihres Vaters.
Auf der Universität tat sich für Felicia eine völlig neue und berauschende Welt auf. Sie hatte eine sehr ruhige und behütete Kindehit, ihre Eltern hatten sie vor allem Bösen fern gehalten. Nun folgten Partys ohne Ende, die ersten Erfahrungen mit Drogen, sowie die erste ‚richtige’ Beziehung mit einem Mann. Unglücklicherweise war dieser Mann Felicias Professor. Das geheime Verhältnis dauerte fast das ganze Studium - bis sie schwanger wurde. Der Professor, ein junger gut aussehender Mann, sah seine Karriere und sein Image in Gefahr, so drängte er Felicia zu einer Abtreibung. Ansonsten wollte er sie beim Examen durchfallen lassen, da er selbst verheiratet war, stand eine offizielle Beziehung für ihn sowieso nicht zur Diskussion. Weil sie keinen anderen Ausweg sah, ließ sich Felicia notgedrungen auf die Forderung ein. Damit endete das Verhältnis mit dem Professor. Von Albträumen und schweren Vorwürfen geplagt, waren die ersten Wochen danach die Hölle - aber die Sache bleib geheim. Uhr Vater ahnte zwar, dass mit seiner Tochter etwas nicht stimmte, ließ die Sache aber, als er sah dass Felicia sich wieder beruhigte, die Sache auf sich beruhen.
Als sie endlich den heiß ersehnten Doktortitel in den Händen hielt, stürzte sie sich mit Feuereifer in den Beruf. Ihr Leben lang hatte sie ärztin werden und Leben retten wollen. Mit ihren neuen Aufgaben gelang es ihr dann auch, die schrecklichen Erinnerungen, wenn nicht schon zu vergessen, doch wenigstens in die hinterste Ecke ihres Kopfes zu verbannen. Das Vertrauen in ihre Fähigkeiten wirkte sich auch positiv auf alles andere an ihr aus. Wäre sie damals schon so selbstsicher gewesen, hätte sie sich vielleicht gegen eine Abtreibung entschieden. Sie war gut, genau wie ihr Vater, und so war es nur eine Frage der Zeit, bis sie zu einem Kongress eingeladen wurde. Zu diesem Zweck ist sie auf der Lucitania, die sie und andere Fachärzte nach Long Island bringen soll. Sie sieht das als einmalige Chance noch besser zu werdem nd als willkommene Abwechslung aus dem Alltagstrott. Wegen ihrer Jugend sind einige ältere Kollegen ihr gegenüber misstrauisch, aber das stört sie wenig. Als das Unglück passierte, machte Felicia gerade mit ihrem Rottweiler Rigo einen Spaziergang an der Reling. Wäre sie unter Deck gewesen, wäre sie vermutlich ertrunken.
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